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Die 10 bekanntesten Impressionisten

Impressionismus ist eine Kunstrichtung, die Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich entstanden ist. Die Impressionisten brachen mit der traditionellen Kunst, indem sie sich auf die Darstellung des Lichts und dessen sich verändernde Qualitäten, den Moment und die allgemeine Wahrnehmung der Szene statt auf die genaue Abbildung der Realität konzentrierten. Sie malten oft en plein air (im Freien), um das natürliche Licht und die Farbe direkt zu erfassen. Hier sind die zehn bemerkenswertesten Impressionisten, die die Kunstwelt verändert haben:


10. Armand Guillaumin

Armand Guillaumin (1841-1927) war ein französischer Maler und Mitglied der Impressionisten, auch wenn er nicht so bekannt ist wie einige seiner Zeitgenossen wie Claude Monet oder Camille Pissarro. Guillaumin ist bekannt für seine lebendigen Landschaftsbilder und seine Verwendung von kräftigen, oft kontrastreichen Farben. Seine Arbeit zeichnet sich durch die intensive Farbgebung und dynamischen Pinselstriche aus, die die leuchtende Atmosphäre der Szenerien einfingen.


Armand Guillaumin - Soleil couchant à Ivry
Armand Guillaumin - Soleil couchant à Ivry

Guillaumin traf Pissarro und Cézanne während seines Studiums an der Académie Suisse in Paris, was eine lebenslange Freundschaft und eine künstlerische Verbindung begründete. Er nahm an der ersten Impressionistenausstellung 1874 teil und stellte mit der Gruppe bis 1886 regelmäßig aus. Trotz seines Beitrags zur Bewegung musste Guillaumin lange Zeit einen Tagesjob behalten, um sich finanziell über Wasser zu halten, was sein künstlerisches Schaffen einschränkte.


Einer der Wendepunkte in Guillaumins Leben war der Gewinn einer Lotterie im Jahr 1891, der es ihm ermöglichte, sich vollständig der Malerei zu widmen. In seinen späteren Jahren verbrachte er viel Zeit in der Region Creuse, wo er einige seiner bemerkenswertesten Landschaften malte. Er blieb bis zu seinem Lebensende produktiv und hinterließ ein umfangreiches Werk, das vor allem durch seine einzigartige Verwendung von Farbe und Licht beeindruckt.


9. Gustave Caillebotte

Gustave Caillebotte (1848–1894) studierte an der École des Beaux-Arts in Paris und erlangte Anerkennung durch seine sorgfältige, fast fotografische Ansicht des zeitgenössischen Pariser Lebens, insbesondere der Stadtlandschaften und bürgerlichen Szenen. Caillebotte war nicht nur als Künstler tätig, sondern auch als Mäzen für seine Mitkünstler; er nutzte sein beträchtliches Erbe, um Werke von Monet, Renoir, Pissarro, Sisley und anderen zu kaufen und zu unterstützen, die damals Schwierigkeiten hatten, ihre Kunst zu verkaufen. Er half, die Ausstellungen der Impressionisten zu organisieren und finanzierte diese auch.


Gustave Caillebotte - Les raboteurs de parquet
Gustave Caillebotte - Les raboteurs de parquet

Seine bekanntesten Werke umfassen "Die Parkettschleifer" (Les raboteurs de parquet), die Arbeiter bei der Arbeit in einem bürgerlichen Haus zeigen, und "Regenschirm auf der Brücke von Europa" (Pont de l'Europe), das einen Ausschnitt des städtischen Lebens mit der neuen Architektur der Eisenbahnbrücken zeigt. Caillebottes Werke zeichnen sich durch ihre präzisen Formen und klaren Linien sowie durch die auffällige Perspektive und das Spiel von Licht und Schatten aus.


Obwohl er bereits im Alter von 45 Jahren verstarb, hinterließ Caillebotte ein bedeutendes Erbe, das einen wichtigen Beitrag zur französischen Kunst des 19. Jahrhunderts leistet. Nach seinem Tod wurde eine große Anzahl seiner Gemälde dem französischen Staat vermacht, wobei er spezifische Anweisungen hinterließ, dass diese in der öffentlichen Galerie des Louvre ausgestellt werden sollen.


8. Mary Cassatt

Mary Cassatt (1844–1926) war eine amerikanische Malerin und Grafikerin, die einen Großteil ihres Berufslebens in Frankreich verbrachte und eine bedeutende Figur innerhalb der Impressionistenbewegung war. Als Frau in einer von Männern dominierten Kunstwelt erreichte sie Anerkennung und Erfolg und wurde zu einer der führenden Künstlerinnen ihrer Zeit.


Cassatt ist besonders bekannt für ihre Darstellungen des intimen und privaten Lebens von Frauen, insbesondere in Bezug auf die spezielle Bindung zwischen Müttern und ihren Kindern. Ihre Arbeiten zeigen Frauen bei alltäglichen Tätigkeiten, häufig in Innenräumen, und spiegeln ihre Beobachtungen der sozialen und privaten Sphären wider, in denen sich Frauen damals oft bewegten. Sie verwendete eine Vielfalt von Medien, einschließlich Ölmalerei, Pastell und Druckgrafik.


Mary Cassatt - The Boating Party
Mary Cassatt - The Boating Party

Cassatt war eng mit Edgar Degas befreundet, dessen Kunst und Ansichten einen tiefgreifenden Einfluss auf ihre eigene Arbeit hatten. Sie wurde eingeladen, an der vierten Impressionistenausstellung 1879 teilzunehmen und wurde so zu einer der wenigen anerkannten weiblichen Künstlerinnen innerhalb der Impressionistengruppe.

Neben ihrer künstlerischen Arbeit war Cassatt auch als Beraterin und Sammlerin aktiv. Sie spielte eine wesentliche Rolle dabei, amerikanische Sammler und Mäzene für die Impressionisten zu gewinnen, was zur Verbreitung der Bewegung und zur Anerkennung ihrer Bedeutung in den Vereinigten Staaten beitrug. Ihre eigenen Werke sind heute in vielen großen Museen und Sammlungen weltweit zu finden und werden für ihre einfühlsame und nuancierte Betrachtung des Lebens von Frauen und Kindern geschätzt.


7. Alfred Sisley

Alfred Sisley (1839–1899) war ein englisch-französischer Maler, der zu den weniger bekannten Mitgliedern der Impressionisten zählt. Er widmete sich hauptsächlich der Landschaftsmalerei und blieb während seiner gesamten Karriere am konsequentesten dem ursprünglichen impressionistischen Stil treu. Sisley wurde in Paris als Sohn britischer Eltern geboren und verbrachte einen Großteil seines Lebens in Frankreich. Sein Werk konzentriert sich auf ländliche und kleine städtische Szenen, insbesondere auf die Gebiete um Paris und das Dorf Moret-sur-Loing, wo er viele seiner Bilder malte. Sisleys Gemälde zeichnen sich durch ihre subtile, aber lebhafte Farbpalette, die zarte Darstellung des Himmels und die sanften Reflexionen auf Wasserflächen aus. Er hatte ein besonderes Talent darin, die flüchtigen Effekte von Licht und Wetter auf die Landschaft einzufangen.


Alfred Sisley - Boat in the Flood at Port Marly
Alfred Sisley - Boat in the Flood at Port Marly

Trotz seiner Begabung und seines Engagements für die impressionistische Malweise erlebte Sisley nicht denselben kommerziellen Erfolg wie einige seiner Zeitgenossen. Sein Lebensunterhalt war oft prekär, und er erhielt erst nach seinem Tod die Anerkennung, die er verdient hätte. Sisley nahm an den impressionistischen Ausstellungen in den 1870er Jahren teil, aber der kommerzielle Erfolg blieb ihm größtenteils verwehrt. Heute jedoch wird er als Meister der Landschaftsmalerei angesehen, und seine Werke sind in vielen bedeutenden Galerien und Sammlungen auf der ganzen Welt zu finden. Sie werden für ihre poetische Qualität und ihre Fähigkeit geschätzt, die Stimmung einer Landschaft einzufangen.


6. Berthe Morisot

Berthe Morisot (1841–1895) war eine bemerkenswerte französische Malerin und eine der führenden Persönlichkeiten in der Impressionistenbewegung. Sie war nicht nur eine der wenigen Frauen, die in der damals von Männern dominierten Kunstszene anerkannt wurden, sondern auch eine zentrale Figur unter den Impressionisten.


Berthe Morisot - Eugène Manet et sa fille au jardin
Berthe Morisot - Eugène Manet et sa fille au jardin

Morisot wurde in eine Familie mit künstlerischen Interessen geboren und begann früh zu malen. Sie wurde Schülerin von Camille Corot, einem führenden Vertreter der Schule von Barbizon, der sie in der Plein-Air-Malerei unterwies. Ihre Werke zeigen oft Frauen und Kinder in häuslichen oder intimen Szenen und spiegeln ihre persönlichen Erfahrungen und ihr soziales Umfeld wider. Sie heiratete Eugène Manet, den Bruder des berühmten Malers Édouard Manet, und wurde eng in die avantgardistischen künstlerischen Kreise von Paris eingeführt. Manet malte sie mehrmals, und sie beeinflussten sich gegenseitig in ihrer Kunst.


Morisot nahm regelmäßig an den Impressionistenausstellungen teil und war eine Schlüsselfigur in der Gründung und Organisation dieser Ereignisse. Ihr malerischer Stil zeichnete sich durch leichte, fließende Pinselstriche und eine subtile Farbpalette aus. Im Gegensatz zu einigen ihrer Zeitgenossen erhielt Morisot zu Lebzeiten Anerkennung und ihre Werke wurden von Sammlern und Kritikern gut aufgenommen.

Heute ist Berthe Morisot für ihre Beiträge zur Entwicklung der modernen Kunst anerkannt und ihre Gemälde sind in Museen auf der ganzen Welt zu sehen, wo sie für ihre Innovationskraft und ihren sensiblen Blick auf die weibliche Erfahrung geschätzt werden.


5. Edgar Degas

Edgar Degas (1834–1917) war ein französischer Künstler, der für seine Beiträge zur Impressionistenbewegung bekannt ist, obwohl sein Werk und sein Stil oft eine einzigartige Position innerhalb dieser Gruppe einnehmen. Er zog es vor, als Realist bezeichnet zu werden, und hatte eine besondere Vorliebe für Themen des modernen Lebens.

Degas war in erster Linie als Maler und Bildhauer tätig und berühmt für seine Arbeiten über Balletttänzer, Rennbahnen und Porträts seiner Zeitgenossen. Seine Kunstwerke zeichnen sich durch ihre dynamischen Kompositionen, die meisterhafte Linienführung und die subtilen Nuancen von Licht und Farbe aus.


Edgar Degas - Foyer de danse à l'Opéra de la rue Le Peletier
Edgar Degas - Foyer de danse à l'Opéra de la rue Le Peletier

Während er oft mit den Impressionisten assoziiert wird und an ihren Ausstellungen teilnahm, unterschied sich Degas' Ansatz in einigen Punkten. Er experimentierte mit ungewöhnlichen Perspektiven und Bildausschnitten, die von der Fotografie beeinflusst waren, und arbeitete im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen häufig im Atelier und nicht en plein air.




Seine Vorliebe für Szenen hinter den Kulissen und sein Interesse am menschlichen Körper in Bewegung brachten ihn dazu, in seinen Darstellungen eine Art dokumentarische Genauigkeit zu suchen. Im Laufe der Jahre experimentierte Degas auch mit verschiedenen Medien, darunter Pastelle, die er für ihre Lebendigkeit und Direktheit schätzte, sowie mit Skulptur und Druckgrafik. Obwohl sein Sehvermögen im Alter nachließ, blieb Degas produktiv und kreativ, indem er sich verstärkt der Skulptur und dem Pastell zuwandte.


Degas' Erbe ist umfangreich, und er ist einer der am meisten gefeierten Künstler des 19. Jahrhunderts. Seine Werke sind in den größten Museen der Welt vertreten und weiterhin Gegenstand der Bewunderung sowohl für ihre technische Meisterschaft als auch für ihre ästhetische Kraft.


4. Camille Pissarro

Camille Pissarro (1830–1903) war ein Schlüsselfigur der Impressionisten- und später der Postimpressionistenbewegung. Geboren auf der Insel St. Thomas, die damals zum dänischen Kolonialreich gehörte (heute Teil der US-amerikanischen Jungferninseln), zog er später nach Paris, um seine künstlerische Ausbildung zu vertiefen. Pissarro war bekannt für seine Landschaftsmalereien und Stadtszenen, besonders für die Darstellung ländlicher Szenen und des Lebens der Bauern, was ihn von einigen seiner Zeitgenossen unterschied.


Camille Pissarro - Sunset, Port of Rouen
Camille Pissarro - Sunset, Port of Rouen

Pissarro war das älteste Mitglied der Gruppe der Impressionisten und galt oft als deren "Vaterfigur". Er war der einzige Künstler, der an allen acht Pariser Impressionistenausstellungen zwischen 1874 und 1886 teilnahm. Sein Engagement für die impressionistische Bewegung und seine Förderung junger Künstler hatten einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der modernen Kunst.


Sein Stil entwickelte sich im Laufe seiner Karriere kontinuierlich. Anfangs konzentrierte sich Pissarro auf die Darstellung des ländlichen Lebens, mit einem starken Fokus auf Licht und Atmosphäre, was typisch für den Impressionismus war. Später, unter dem Einfluss von Georges Seurat und Paul Signac, experimentierte er mit dem Pointillismus, einer Technik, die Farben in kleinen, distinkten Punkten anwendet, um Bilder zu formen, kehrte jedoch in seinen späteren Jahren zu einem lockereren Malstil zurück.


Pissarro war bekannt für seine ethischen Überzeugungen und sein Engagement für anarchistische Ideale, was sich in seinem Respekt für das einfache Leben und in seiner Kunst widerspiegelte. Er unterhielt enge Beziehungen zu anderen Künstlern seiner Zeit, darunter Cézanne, Monet und Gauguin, und beeinflusste deren Arbeit sowie die nachfolgender Generationen. Trotz finanzieller Schwierigkeiten während eines Großteils seines Lebens hinterließ Pissarro ein umfangreiches und vielfältiges Werk, das heute hoch geschätzt wird und in bedeutenden Museen weltweit zu finden ist. Sein Beitrag zur Kunstgeschichte, besonders zur impressionistischen und postimpressionistischen Bewegung, ist unermesslich.


3. Édouard Manet

Édouard Manet (1832–1883) war ein französischer Maler, der als einer der Begründer der modernen Malerei gilt und oft mit der Impressionistenbewegung in Verbindung gebracht wird, obwohl er nie offiziell Teil dieser Gruppe war. Manet spielte eine zentrale Rolle in der Übergangszeit von der traditionellen zur modernen Kunst und beeinflusste entscheidend die Entwicklung des Impressionismus. Sein Werk zeichnet sich durch eine mutige Nutzung von Licht und Schatten sowie eine innovative Darstellung des zeitgenössischen Lebens aus.


Édouard Manet - Jardin de Versailles Le banc
Édouard Manet - Jardin de Versailles Le banc

Manet stammte aus einer wohlhabenden Familie und begann seine künstlerische Ausbildung unter der Anleitung des akademischen Malers Thomas Couture. Seine frühen Arbeiten zeigen Einflüsse der alten Meister, die er in europäischen Museen studierte, doch bald entwickelte er einen eigenen Stil, der traditionelle Techniken mit neuen Ansätzen und Themen kombinierte.





Einige von Manets Werken, die zu seiner Zeit für Aufsehen sorgten, sind:


"Le déjeuner sur l'herbe" (1863): Dieses Gemälde zeigt eine Gruppe von Personen, die sich in einer ländlichen Landschaft entspannen. Die Darstellung einer nackten Frau neben bekleideten Männern war skandalös und wurde von der Kritik heftig angegriffen.

"Olympia" (1863): Eine weitere provokative Arbeit, die eine liegende nackte Frau zeigt, die den Betrachter direkt ansieht. Das Gemälde wurde als Herausforderung der traditionellen Darstellung des weiblichen Akts angesehen und löste Kontroversen aus.


Manets Arbeiten wurden oft wegen ihrer vermeintlichen "Unvollkommenheit" kritisiert, doch genau diese Aspekte – die lose Pinselführung, die Betonung von Licht und Schatten sowie die Alltagsszenen – beeinflussten die nachfolgenden Impressionisten. Er unterhielt enge Freundschaften zu vielen Künstlern dieser Bewegung, darunter Monet, Renoir und Pissarro. Obwohl Manet zu Lebzeiten um Anerkennung kämpfte, wird er heute als ein Wegbereiter der modernen Kunst gewürdigt. Seine Fähigkeit, traditionelle Themen aufzubrechen und zeitgenössisches Leben in seinen Bildern festzuhalten, machte ihn zu einem zentralen Figur in der Kunstgeschichte.


2. Pierre-Auguste Renoir

Pierre-Auguste Renoir (1841–1919) war ein französischer Maler, der als einer der prominentesten Vertreter des Impressionismus gilt. Sein Werk ist bekannt für die lebhafte Darstellung des Lichts und seine Fähigkeit, die Bewegung sowie die sinnliche Qualität der Haut auf seinen Figuren einzufangen. Renoirs Gemälde strahlen oft Wärme und Optimismus aus, charakterisiert durch leuchtende Farben und eine zarte Behandlung des Pinselstrichs.

Pierre-Auguste Renoir - Femme avec parasol dans un jardin
Pierre-Auguste Renoir - Femme avec parasol dans un jardin

Renoir wurde in Limoges, Frankreich, geboren und zog in seiner Jugend nach Paris, wo er zunächst als Porzellanmaler arbeitete, bevor er sich der Malerei widmete. Er studierte an der École des Beaux-Arts und lernte in Atelier Gleyre, wo er Claude Monet, Alfred Sisley und Frédéric Bazille traf. Diese Begegnungen waren entscheidend für die Entwicklung seiner künstlerischen Richtung.


Einige von Renoirs bekanntesten Werken umfassen:


"Bal du moulin de la Galette" (1876): Dieses Gemälde zeigt eine lebhafte Szene eines Tanzes im Freien in Montmartre, Paris. Es ist berühmt für seine lebendige Darstellung des Lichts und der Bewegung.

"Die Schaukel" (1876): Auch dieses Werk ist ein Beispiel für Renoirs Fähigkeit, Lichteffekte und die Atmosphäre eines entspannten Nachmittags im Freien einzufangen.


"Le Déjeuner des canotiers" (1880–1881): Dieses Gemälde zeigt eine Gruppe von Freunden, die auf einer Terrasse am Flussufer zusammenkommen, und ist berühmt für seine detaillierte Darstellung der Figuren und der fröhlichen Stimmung.


Renoir entwickelte im Laufe seiner Karriere verschiedene Stile. Während er in seinen frühen Jahren für die typischen Merkmale des Impressionismus bekannt war, wandte er sich später einem traditionelleren Ansatz zu, inspiriert von der klassischen Kunst und insbesondere von den Werken Raffaels. Diese Periode wird oft als Renoirs "Ingres-Phase" bezeichnet, benannt nach dem klassizistischen Maler Jean-Auguste-Dominique Ingres.

Trotz gesundheitlicher Probleme in seinen späteren Jahren blieb Renoir produktiv und wandte sich der Bildhauerei zu, als das Malen zunehmend schwieriger wurde. Heute wird Renoir als einer der Meister des 19. Jahrhunderts gefeiert, dessen Arbeiten die Schönheit des Alltags und die Freude am menschlichen Geist einfangen.


1. Claude Monet

Claude Monet - Nymphéas blancs et jaunes
Claude Monet - Nymphéas blancs et jaunes

Claude Monet (1840–1926) war ein französischer Maler und einer der Gründer der Impressionismusbewegung, die eine revolutionäre Wendung in der Kunstgeschichte markierte. Monets Arbeit ist besonders für ihre Darstellung von Licht und Farbe bekannt und zeichnet sich durch eine Reihe von Studien aus, die unter verschiedenen Lichtverhältnissen gemalt wurden, um die flüchtigen Momente der Natur einzufangen.

Geboren in Paris, verbrachte Monet den Großteil seiner Jugend in Le Havre, Normandie, wo er zunächst als Karikaturist tätig war, bevor er sich der Landschaftsmalerei zuwandte. Sein frühes Interesse an Licht und Farbe führte ihn dazu, im Freien zu malen, eine Praxis, die für den Impressionismus zentral wurde. Im Laufe seiner Karriere entwickelte Monet eine Vorliebe dafür, dieselben Szenen unter verschiedenen Lichtbedingungen zu malen, was zu Serien wie den „Heuhaufen“, den „Rouen-Kathedralen“ und schließlich den „Seerosen“ führte.


Monets Gemälde „Impression, Sonnenaufgang“ (Impression, soleil levant) von 1872, das eine Hafenszene in Le Havre darstellt, gab der Impressionismusbewegung ihren Namen. Ursprünglich als abfälliger Begriff von Kritikern verwendet, der die Unfertigkeit und Flüchtigkeit der Arbeiten betonte, wurde "Impressionismus" bald ein Begriff der Bewunderung für eine Kunst, die versuchte, direkte visuelle Eindrücke festzuhalten.

Eines der bemerkenswertesten Projekte Monets war sein Garten in Giverny, wo er ein komplexes System von Teichen und Pflanzen, einschließlich der berühmten Seerosen, anlegte. Diese Szenerie wurde Gegenstand vieler seiner späteren Werke, die in ihrer innovativen Komposition und der Auflösung der Form in Licht und Farbe neue Wege beschritten.


Trotz finanzieller Schwierigkeiten und persönlicher Tragödien in seinem Leben erhielt Monet letztendlich große Anerkennung und Erfolg. Seine „Seerosen“-Serien, insbesondere die großformatigen Paneele im Musée de l'Orangerie in Paris, gelten als Höhepunkte seines Schaffens und als Vorläufer der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Monet hinterließ ein umfangreiches Werk, das bis heute zu den beliebtesten und einflussreichsten in der Geschichte der Kunst zählt.


Impressionismus bei ZenDecos


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